Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg
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Menschen brauchen Sonne. Sie ist notwendig für viele Stoffwechselvorgänge, stärkt die Knochen und schützt vor Infektionen. Sie ist wichtig für die Psyche und manchmal einfach nur gut zum Wohlfühlen. Aber wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.



Denn setzt man sich längere Zeit ungeschützt der prallen Sommersonne aus, kann das gesundheitsgefährdend sein. Die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) kann Hautreaktionen hervorrufen, die als ernstzunehmende Krankheitsbilder gelten. Dermatologen führen die steigende Zahl der Hautkrebs-Erkrankungen vor allem auf ungeschütztes und zu langes Sonnen zurück. Auch wird die Haut durch zu ausgiebige Sonnenbäder übermäßig strapaziert, es entstehen Falten und Altersflecken. Damit das Urlaubsvergnügen nicht durch einen schmerzhaften Sonnenbrand getrübt wird, hier einige Tipps der Gesundheitsexperten der Betriebskrankenkassen:

  • Sonnenbrand ist nicht nur eine kurzfristige Erscheinung, sondern erhöht insbesondere für Kinder das Hautkrebs-Risiko. Kleinkinder nicht nur mit hochwirksamer Sonnencreme, sondern zusätzlich mit Hut und T-Shirt schützen. Babys dürfen nicht in die pralle Sonne.

  • Die Haut nur nach und nach an die Sonne gewöhnen. Menschen mit empfindlicher Haut sollten - auch eingecremt - spätestens nach 15 Minuten Sonnenbaden eine längere Pause im Schatten einlegen. Besonders Gesicht, Hals, Handrücken und Ohren schützen.

  • Von einer Sonnenallergie sind etwa 2,3 Millionen Bundesbürger betroffen. Die Allergie
    mit roten Flecken und Bläschen tritt nach intensiven Sonnenbädern auf. Ihre Symptome
    lassen sich am besten vermeiden, indem man sich im Schatten aufhält oder durch
    entsprechende Kleidung gut vor der Sonne schützt.

  • Pralle Mittagssonne meiden und die Zeit von 11 bis 15 Uhr immer im Schatten verbringen.

  • Sonnenschutz-Lotion eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen, erst dann wirkt sie optimal. Nach Baden und Abtrocknen erneut eincremen.

  • Die unangenehme und stark juckende "Mallorca-Akne" entsteht, wenn bei einem Sonnenbad Emulgatoren (Stoffe, die Cremes stabilisieren) oder bestimmte Fette aus Kosmetika auf der Haut mit UV-Strahlung zusammentreffen. Pflegemittel und Sonnenschutz-Cremes müssen deshalb auf Inhaltsstoffe und Haltbarkeitsdatum überprüft werden.
 
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