Dass zu viel Sonne ungesund ist, hat sich längst herumgesprochen. Leider bleibt aber eines häufig unbeachtet: Kinder müssen in besonderem Maße vor ihr geschützt werden. Viele Eltern wissen nicht, dass Babys Haut empfindlicher und dünner ist als die eines Erwachsenen. Auch halten Kleidung und Sonnenschirm die UV-Strahlen nicht vollständig ab. Jetzt sind gute Sonnenschutzmittel gefragt - Stiftung Warentest hat 19 Produkte getestet.
Das Wichtigste vorweg:
- Für Babys im 1. Lebensjahr ist pralles Sonnenlicht tabu, denn Babyhaut hat keine Schutzmechanismen. Diese bilden sich erst ab dem 2. Lebensjahr.
- Hemd, Hut und Sonnenschirm sind Pflicht - auch am Strand.
- Verwenden Sie grundsätzlich Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
- Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger darf das Sonnenbad dauern.
- Kinderhaut ist empfindlich und dünn, sie bräunt nicht gut und bildet kaum einen eigenen Schutz.
- Für Kinder gilt daher: Nur wenige Minuten in der prallen Sonne reichen aus!
- Die Haut vergisst nichts: Lichtschäden summieren sich von der Geburt bis zum Alter. Jeder Sonnenbrand kann daher ein Schritt zum Hautkrebs sein.
- Nach dem Baden wieder eincremen, denn im Wasser geht immer ein Teil der Schutzwirkung verloren. Selbst bei wasserfesten Cremes und Sprays.
- Wichtig: Neues Eincremen verbessert den Schutz - verlängert ihn aber nicht.
- Nach dem Sonnenbaden Duschen und Eincremen nicht vergessen.
Die Empfehlungen der Warentester:
- Schlecker AS Sun Sonnenmilch für Kinder. Preis: 1,55 Euro für 100 ml
- Lidl Cien Beauty Kinder Sonne. Preis: bis zwei Euro für 100 ml.
- dm/Sundance Sonnenmilch für Kinder
- Dreaming Sun Sonnenmilch für Kinder
- Rossmann Sun Ozon Sonnenmilch für Kinder
- Müller/Sun Ozon Sonnenmilch für Kinder
- Das teuerste Produkt: Eucerin kostet 8,40 Euro.
Diese Produkte sind ein Flop:
- Nivea Baby Sonnen-Milch mit Lichtschutzfaktor 25
- Sonnenmilch und Sonnenspray von Ihr Platz/Alando